Material

Die Materialauswahl der REBEL Produkte erfolgt nach ökologischen und innovativen Kriterien - verbunden mit einem Höchstmaß an Performance.

 

 

Recyceltes PA (Polyamid) mit Carbonfaseranteil
Bei der Herstellung von Karosserieteilen werden Gelege aus Carbonfasern gefertigt und dann auf die erforderliche Größen zugeschnitten. Hierbei fallen als Nebenprodukt Faserreste an. Bisher war das Recyceln der Faserreste jedoch aufgrund ihrer ungleichmäßigen und somit kaum förderbaren Form nicht möglich.

Bisher… - denn jetzt ist es möglich aus diesen Resten und einem entsprechendem recyceltem Polyamid ein spritzgussfähiges Granulat herzustellen.

Das Material zeichnet sich aus durch:

  • geringes Gewicht
  • sehr hohe Stetigkeit
  • gute Biegefestigkeit
  • hohe Beständigkeit

 

        

 

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Recycelte Fischernetze
Etwa 10 Prozent der Plastikabfälle in den Meeren stammen aus der Fischereiindustrie: Netze, Seile und Verpackungsmaterialien. Mittlerweile können diese Abfälle aus dem Meer geholt und größtenteils recycelt werden. Die aufwendige Reinigung dieser starke verschmutzen Netze und auch ihre verhältnismäßig geringe Menge machen ein wirtschaftliches Recycling aber schwierig. An Land fallen weit größere Mengen ausrangierter Netze an, aber auch deren Recycling war bisher kompliziert, da sie erst in ihre verschiedenen Kunststoffarten zerlegt werden müssen. Dank neuer Verfahren ist dies nun wirtschaftlich möglich. 

Durch die Rückführung des recycelte Polypropylens (PP) in den Produktionskreislauf werden Energie, fossile Rohstoffe und natürlich auch CO2 eingespart. 

 

        

 

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Nachwachsende Rohstoffe
Die Förderung und Herstellung fossiler Rohstoffe für die Kunststoffproduktion ist mit großem Energieverbrauch, hoher CO2 Produktion und anderen Umweltrisiken verbunden. Wesentlich besser fällt diese Bilanz bei der Verwendung nachwachsender Rohstoffe aus. 

Dies sind Biopolymere wie:

  • PHA (Polyhydroxyalkanoate)
  • PCL (Polycaprolacton)
  • PLA (Polyactide)

Es kommen aber auch andere nachwachsende Rohstoffe zum Einsatz.

  • Stärke
  • Lignin
  • Naturharze
  • Naturwachse
  • Naturöle
  • Natürliche Fettsäuren
  • Zellulose
  • biologische Additive
  • natürliche Verstärkungsfasern

Ein immer wichtiger werdender nachwachsender Rohstoff ist Lignin, ein Abfallprodukt der Papierproduktion. Wurden die jährlich weltweit anfallenden 50 Millionen Tonnen Lignin bisher wegen mangelnder Verwertbarkeit vorwiegend verbrannt, kann es nun zur Produktion von biobasierten Kunststoffen eingesetzt werden. 

 

        

 

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Post-Consumer Kunststoffe
Bei den von uns verwendeten Post-Consumer Kunststoffen handelt es sich um Polypropylen (PP) aus der deutschen Wertstoffsammlung. Der größte Effekt für die Umwelt ist die Einsparung von Treibhausgasen. Pro Tonne verarbeiteter Post-Consumer-Kunststoffe werden gegenüber der Verwendung von Neumaterialien 0,89 Tonnen CO2 und knapp über 19.000 kWh Primärenergie eingespart. 

Außerdem macht eine verstärkte Nachfrage nach Post-Consumer-Kunststoffen deren Verarbeitung wirtschaftlicher und damit günstiger. Bisher ist es leider oft so, dass eine thermische Verwertung und auch ein Export von Kunststoffabfällen gewinnbringender ist als seine Wiederverwertung.

 

        

 

 

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Wir wollen...
...eine Vielfalt von Eigenschaften in einem Produkt vereinen und die Messlatte in Sachen Nachhaltigkeit und Performance extrem hoch ansetzen. Sprich, zu 100% recyceltes Material, Wiederverwendung von Produktionsabfällen, direkt vor Ort (bei Hamburg) produziert mit 100% Ökostrom.